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Valvo
German company
Negócio, Alemanha (1924)
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Das Unternehmen Valvo wurde kurz nach der Einführung des Rundfunks 1924 in Deutschland durch die Röntgenröhrenfirma C. H. F. Müller (Carl Heinrich Florenz Müller, genannt Röntgenmüller) als Radioröhrenfabrik Hamburg in Hamburg gegründet. Sie stellte zunächst Verstärker- und Sender-Elektronenröhren (eingestellt 1975) für die damals junge und expandierende Rundfunktechnik her. Das Unternehmen ist heute bekannt als die Microwave Techniques GmbH (vormals die Valvo Bauelemente GmbH). Der Name Valvo, hergeleitet aus dem englischen Wort valve (Ventil, Elektronenröhre), stand dabei für neuartige Röhrentypen, die so verbreitet waren, dass sie zum Teil, wie die 1924 gebaute Triode Normalröhre, als Valvo Normal bekannt wurden. 1927 schlossen sich C. H. F. Müller und die Radioröhrenfabrik dem Philips-Konzern an. Schon in den 1930er Jahren erweiterte man das Fertigungsprogramm um weitere Bauelemente, um Bildröhren, Elektrolytkondensatoren, Lautsprecher, Hochohmwiderstände und Spezialröhren. Als Spezialröhren wurden z. B. gefertigt: Ignitrons, Thyratrons und Hochvakuum-Hochspannungsgleichrichterröhren, gasgefüllte Zählröhren(Dekatrone) und Hochvakuum-Zählröhren, Glimmlicht-Anzeigeröhren (Nixie-Röhre), Hochleistungs-Senderöhren, Bildaufnahmeröhren (Vidikone und Orthikone), Photozellen (gasgefüllt und Hochvakuum) und Photowiderstände. Nachdem im Frühjahr 1939 ein riesiges neues Produktionsgebäude in Betrieb genommen worden war, wurde Valvo während des Zweiten Weltkriegs zum Rüstungsbetrieb umfunktioniert und produzierte vor allem Funktechnik und Elektronik für die Luftwaffe. Die Röhrenproduktion wurde 1940 eingestellt.
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