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Ohly

Company

Negócio, Alemanha (2004)

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Die Ohly GmbH (vormals Deutsche Hefewerke GmbH) in Hamburg-Wandsbek zählt zu den führenden Herstellern von Hefeextrakten und anderen Hefeprodukten in Europa. Das traditionsreiche Unternehmen geht auf die 1836 gegründete Dampf-Kornbrennerei Heinrich Helbing (siehe Helbing Kümmel) zurück und gehört heute zum internationalen Lebensmittelkonzern Associated British Foods (ABF). Schon in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde neben Kümmelschnaps und anderen Spirituosen auch die Produktion von Backhefe aufgenommen und das Unternehmen 1889 in eine Aktiengesellschaft – Dampf-Kornbrennerei und Presshefe-Fabriken AG vormals Heinrich Helbing – umgewandelt. Um 1900 beschäftigte die Firma bereits mehr als 400 Mitarbeiter, die rund 522 Millionen Liter Alkohol sowie Spirituosen und Liköre herstellten. 1916 ging die Wandsbeker Industriebahn in Betrieb, die das Werk bis 1966 über einen 16 km langen Gleisabzweig vom Wandsbeker Güterbahnhof mit jährlich 1500 Waggons Melasse für die Hefeproduktion belieferte. Mitte der 1930er Jahre begann Götz Ohly mit der Entwicklung von Hefeextrakten. Entwicklung und Herstellung von Hefe und Hefeprodukten wurden fortan mehr und mehr zum Hauptgeschäftsfeld, weshalb das Unternehmen schon 1927 in Norddeutsche Hefeindustrie AG und 1961 schließlich in Deutsche Hefewerke GmbH umfirmiert wurde. Nach der Übernahme des Nürnberger Konkurrenten Bast AG (der heutigen DHW) 1970 endgültig zum größten deutschen Hefeproduzenten aufgestiegen, wurde das Spirituosengeschäft mit der Traditionsmarke Helbing Kümmel 1974 an den Borco-Marken-Import verkauft. In der Folgezeit wurden die DHW selbst mehrfach übernommen: zunächst 1981 durch die Hüls AG, 1994 vom australischen Burns-Philp-Konzern und 2004 schließlich durch ABF.

Texto: Wikipédia em alemão, CC BY-SA 4.0. ·

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