Poco común · Lugares

Schladitz

Abandoned village in Germany

Municipio desaparecido, Rackwitz

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Schladitz ist eine moderne Wüstung, die sich südlich von Delitzsch befand und mit seinem Ortsteil Kömmlitz zwischen 1986 und 1990 dem Braunkohleabbau durch den Tagebau Breitenfeld zum Opfer fiel. Heute liegt die Flur östlich des Schladitzer Sees und gehört zur Gemeinde Rackwitz im Landkreis Nordsachsen (Freistaat Sachsen). Östlich der alten Ortslage entstand der Rackwitzer Ortsteil Neu-Schladitz. Schladitz lag in der Leipziger Tieflandsbucht zwischen Delitzsch im Norden und Leipzig im Süden. Die Fluren des ehemaligen Orts Schladitz und seines westlich gelegenen Ortsteils Kömmlitz liegen zwischen dem Schladitzer See (ehemaliges Restloch des Tagebaus Breitenfeld) im Westen und Rackwitz im Osten. [Das später entstandene Neu-Schladitz hat nichts mit dem Ort zu tun, Alt-Schladitzer leben noch in der "Siedlung" genannten Straße in Rackwitz.] Zu Schladitz gehörten die Wüstungen Gärtitz, Ostrau und Buschenau mit der 800 Jahre alten Buschenauer Kirche. Der Ort Schladitz an der Straße von Delitzsch nach Leipzig ist seit 1394/95 unter dem Namen „Slauticz“ (slawisch „Slava“ mit der Bedeutung „Ruhm“) belegt. Schladitz gehörte wie der Nachbarort Kömmlitz bis 1815 zum kursächsischen Amt Delitzsch. Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kamen beide Orte zu Preußen und wurden 1816 dem Kreis Delitzsch im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem sie bis 1952 gehörten. Ende des 19. Jahrhunderts hatte Schladitz 200 Einwohner.

Texto: Wikipedia en alemán, CC BY-SA 4.0. ·

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