Común · Saberes
sandblaster
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Ein Sandstrahlgebläse () ist ein technisches Gerät, mit dem durch Druckluft oder ein Schleuderrad ein Strahlmittel (manchmal Sand, aber heute meistens andere Materialien wie Hochofenschlacke, Glasgranulat, Korund, Stahl, Kunststoffgranulat, Nussschalen, Soda, Eiskristalle, CO2-Schnee-Pellets) auf Gegenstände geblasen wird, um sie von Rost, Farbe, Grat oder Ähnlichem zu befreien oder sie aufzurauen. Die Anwendung des Gerätes nennt man auch Sandstrahlen. Eine typische Anlage zum „Sandstrahlen“ (siehe Foto, technischer Fachbegriff „Druckluftstrahlen mit festem Strahlmittel“) besteht aus einem mit Strahlmittel gefüllten Druckkessel, welcher „seitlich“ an einen Druckluftschlauch angeschlossen wird. Beim Aktivieren des Gebläses verschließt ein Elastomer-Kegel die Einfüllöffnung. Das Strahlmittel wird dosiert in den Luftstrom abgegeben und durch den Strahlschlauch zur Düse transportiert. Üblich sind heute konische Venturi-Düsen, welche unter der Ausnutzung des Venturi-Effekts das Strahlmittel auf eine höhere Geschwindigkeit beschleunigen als eine zylindrische Düse. Die Aktivierung/Deaktivierung erfolgt durch ein elektrisches Steuergerät, welches durch einen Totmannschalter bedient wird, um (potentiell tödliche) Verletzungen bei Kontrollverlust zu vermeiden. Früher übliche Luftdruck-Totmannschalter (Schlauchquetsche) sind heute wegen der verzögerten Reaktion nicht mehr im Einsatz. Es gibt zwar Strahlpistolen, welche die Bedienung mit einem Griff und „Abzug“ ermöglichen, im großtechnischen Einsatz sind jedoch wegen der größeren Flexibilität und Flächenleistung (Effiziente Flächenabdeckung durch schnelles und kraftsparendes Schwingen/Zittern des flexiblen Schlauches) direkt in den Strahlschlauch eingesetzte Schlauchdüsen wesentlich weiter verbreitet. Kleinere Injektorstrahlgeräte saugen das Strahlmittel aus einem Behälter (siehe Bernoulli-Effekt) in den Luftstrom.
Texto: Wikipedia en alemán, CC BY-SA 4.0. · Imagen: Stan Zurek (CC BY-SA 3.0) ·