Común · Lugares

Lahde

Human settlement in Germany

Ortsteil, Petershagen

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Lahde an der Weser ist einer der beiden zentralen Stadtteile der ostwestfälischen Stadt Petershagen im Kreis Minden-Lübbecke, Nordrhein-Westfalen. Lahde grenzt im Osten an die Ortsteile Quetzen, Bierde und Gorspen-Vahlsen, im Norden an Jössen und im Westen an die Weser direkt gegenüber der Kernstadt (Altstadt) von Petershagen sowie im Süden an Frille. Im Ortsbereich fand in den Jahren 2005 bis 2007 eine größere archäologische Ausgrabung des Fundplatzes Auf den Ufern statt, der auf eine Besiedlung ab dem 8. Jahrhundert hinweist. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Lahde erst 1168. Im Jahre 1265 wurde durch das Dominikanerkloster Minden und den Mindener Bischof hier ein Dominikanerinnenkloster gegründet, das jedoch bereits 1306 wegen Streitigkeiten mit den Edelherren vom Berge, zu deren Besitztümern Lahde gehörte, in das 30 km entfernte Lemgo verlegt. Die später vielfach umgebaute ehemalige Kloster- und Pfarrkirche wurde erst Ende des 19. Jahrhunderts abgerissen. Lahde gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zur Vogtei Windheim im Amt Petershagen des Fürstentums Minden. Der Ort gehörte von 1807 bis 1813 zum Kanton Windheim des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen und kam 1816 zum neuen Kreis Minden.

Texto: Wikipedia en alemán, CC BY-SA 4.0. · Imagen: Clic (CC BY-SA 4.0) ·

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