Poco común · Organizaciones

Behringwerke

Former pharmaceutical company, today biotech cluster in Germany

Clúster industrial, Marburgo (1914)

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Die Behringwerke bzw. Behringwerke AG waren ein pharmazeutisches Unternehmen in Marburg, das aus dem Zusammenwirken Emil von Behrings mit den Höchster Farbwerken hervorging und von 1904 bis 1997 bestand. Heute besteht in den früheren Gebäuden der Behringwerke ein bedeutender Biotechnologieverbund, in dem viele namhafte Unternehmen der Branche vertreten sind. Emil von Behring, der 1895 Professor an der Philipps-Universität Marburg wurde, erhielt 1901 für seine Entwicklung der Serumtherapie gegen Diphtherie den Nobelpreis. Von dem Preisgeld finanzierte er die Gründung einer pharmazeutischen Fabrik zur Herstellung des Serums. Nachdem sein erstes Labor am Schloss zu klein wurde, und da die Stadt Marburg ihm kein geeignetes Grundstück zur Verfügung stellen konnte, gründete er 1904 zusammen mit dem Marburger Apotheker Carl Siebert die Behring-Werk oHG. 1913 konnte er eine alte Ziegelei im benachbarten Marbach kaufen, dem späteren Standort des Unternehmens, das als Offene Handelsgesellschaft zeitweise über 3000 Mitarbeiter beschäftigte. 1929 kam es zur Übernahme der Behringwerke durch die I.G. Farbenindustrie, das damals größte Chemie- und Pharmaunternehmen der Welt. Seit 1936 war die IG Farben AG über den Vierjahresplan direkt in die Kriegsvorbereitungen eingebunden und spätestens ab 1937 galt dies auch für die Behringwerke. Die Umstellung von Friedens- auf Kriegswirtschaft spiegelte sich in den Umsatz- und Personalzahlen wider.

Texto: Wikipedia en alemán, CC BY-SA 4.0. · Imagen: Wolkenkratzer (CC BY-SA 3.0) ·

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