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Moese

Human settlement in Germany

Ortsteil, Rietberg

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Moese war bis 1969 eine Gemeinde im damaligen Kreis Wiedenbrück. Ihr Gebiet gehört heute zur Ortschaft Mastholte der Stadt Rietberg im Kreis Gütersloh. Die Gemeinde Moese umfasste 15,9 km² und bestand aus dem Dorf, das sich um die St.-Jakobus-Kirche herausgebildet hatte sowie aus den umliegenden Streusiedlungen, darunter Hammoor und Wulfhorst. Das Dorf wird heute Mastholte genannt. Im Jahre 1570 übernahm der evangelische Graf Erich von Hoya Mastholte vom katholischen Wadersloh und gründet das Kirchspiel Mastholte, welches Mastholte und die Nachbargemeinde Moese (niederdeutsch für „Sumpf“) umfasste. Fortan waren auch die Untertanen evangelisch, bis im Jahre 1601 die Grafschaft Rietberg katholisch wurde und die Einwohner Mastholtes 1610 mithilfe von Jesuiten wieder zu Katholiken umerzogen wurden. Da die alte Kapelle baufällig war, wurde 1653 mit dem Bau der Pfarrkirche St. Jakobus des Älteren in Moese begonnen, die 1659 eingeweiht wurde. Dabei wurde Material aus der alten Kapelle benutzt. Damit begannen die ersten Probleme mit der Bezeichnung der Orte. Da die Kirche von Mastholte nun in Moese stand, bezeichneten sich viele Bewohner beider Orte ebenfalls Mastholter.

Text: German Wikipedia, CC BY-SA 4.0. ·

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